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Über Frankfurt am Main
Die Bedeutung der Branche als Standortfaktor unterstreicht die Relevanz der Lage. Frankfurt am Main liegt an den Ufern des Mains in der geografischen Mitte Westdeutschlands, im Bundesland Hessen. Die Stadt gehört zur Metropolregion Frankfurt/Rhein-Main, zu der auch Wiesbaden, Mainz und Darmstadt zählen. Die Fläche der Stadt beträgt grob rund 240 bis 250 Quadratkilometer. Die Einwohnerzahl liegt bei etwa 750.000 bis 800.000; damit gehört Frankfurt zu den größeren Städten Deutschlands.
Die Bedeutung der Branche liegt in der Pflege und Sichtbarkeit historischer Bauwerke und Denkmäler, die das Stadtbild prägen. Zu den bedeutenden Sehenswürdigkeiten zählen der Kaiserdom St. Bartholomäus, der Römer, die Paulskirche sowie die Alte Oper. Schloss Höchst gehört zu den historischen Bauwerken, daneben laden Parks wie Palmengarten und Grüneburgpark zum Verweilen ein. Natur- und architektonische Blickfänge ergänzen das Stadtbild. So ergibt sich eine harmonische Denkmälerlandschaft, die Frankfurt sichtbar macht.
Die kulturelle Branche Frankfurt am Main ist bedeutsam für die urbane Lebensqualität und den Austausch von Ideen. Sie zeigt sich in Museen, Theatern, Musikensembles und Literaturveranstaltungen. Zu den festen Einrichtungen gehören das Städel Museum, Schirn Kunsthalle, MMK sowie Oper Frankfurt und Schauspielhaus. Vereine, Chöre und Musikgruppen prägen das abwechslungsreiche Programm, kirchliche Gemeinden tragen mit Konzerten und Brauchtumspflegen bei. Höhepunkte sind Museumsuferfest, Frankfurter Buchmesse und regionale Speisen wie Handkäse mit Musik, Frankfurter Kranz und Apfelwein.
Die Bedeutung der Handels- und Finanzbranche prägte die Entwicklung Frankfurts. Aus einer am Mainufer gegründeten Siedlung wurde im Mittelalter eine freie Reichsstadt, urkundlich belegt als Franconofurd im 8. Jahrhundert. Als Handelsplatz und Messezentrum wuchs die Stadt über Reichsgrenzen hinaus. Die Frankfurter Wertpapierbörse, gegründet 1585, markierte einen Schwerpunkt des Finanzwesens. Der Zweite Weltkrieg brachte schwere Zerstörungen; der Wiederaufbau legte die Grundlage für die heutige internationale Finanzstadt.
Die Finanzbranche prägt Frankfurt am Main maßgeblich und macht die Stadt zu einem globalen Zentrum für Banken, Börse und Finanzdienstleistungen. Zu den namhaften Unternehmen gehören Deutsche Bank, DZ Bank, Commerzbank, Helaba und Fraport. Bedeutende Institutionen sind die Europäische Zentralbank und die Deutsche Börse AG. Hochschulen und Forschungseinrichtungen: Goethe-Universität Frankfurt am Main, Frankfurt School of Finance & Management, Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung. Bedeutende regelmäßige Veranstaltungen: Frankfurter Buchmesse, Automechanika Frankfurt, Ambiente und Light + Building; Messe Frankfurt organisiert diese Messen.